Mein Bäcker hat zu gemacht
Da steht er nun leer mein praktischer Bäckerladen gleich bei mir an der Ecke. Das finde ich so doof, das es mir einen kleinen Blogeintrag wert ist. Doof, doof, doof.
Da steht er nun leer mein praktischer Bäckerladen gleich bei mir an der Ecke. Das finde ich so doof, das es mir einen kleinen Blogeintrag wert ist. Doof, doof, doof.
Das sind meine "Freiheit statt Angst Bilder" - diesmal aus grüner Perspektive. Wetter war gut, Stimmung war gut, Termin war gut gewählt (11.09.) also alles in Allem: der Tag war gut für Datenschutz und gegen Überwachung. Danke FoeBuD !!
Auch diesmal habe ich beim #twitgrillen in #leipzig mal wieder den Camcorder geschwungen. Das Ergebnis ist hier zu besichtigen:
Ich habe heute den ersten Tag der re:publica 2010 im Livestrem verfolgt und bin doch ganz froh, dass ich nicht nach Berlin gefahren bin. Nicht etwa, dass die Redner inkompetent, oder die Organisation schlecht gewesen wäre - im Gegenteil: Es war echte Netzprominenz angereist und der Livestream funktionierte, bis auf einen Totalausfall am Nachmittag auch überraschend gut. Nur die überdreht Art, wie üer weite Strecken die Weisheit der Binse vorgetragen wurde, war doch recht anstrengend.
Wärend Jeff Jarvis völlig im Googlewahn gefangen zu sein scheint, machte Sascha Pallenberg in seinem Vortrag über Geld verdienen mit Blogs den Eindruck, dass er systematisch auf seinen ersten Herzinfarkt hinarbeitet. Gemeinsam war beiden Auftritten, dass sie die Atmosphäre eines Motivationsseminars in einem Strukturvertrieb verbreiteten. Das zeigt meiner Meinung nach einmal mehr, dass die Netzthemen dabei sind zu überhitzen und das - allem Lobgesang auf das Web2.0 zum Trotz - hier die nächste Blase droht.
Coworking Leipzig bedeutet, dass Menschen - die sonst vereinzelt zu Hause, oder in einer sonst wenig kreativitätsfördernden Umgebung, arbeiten würden - gemeinsam arbeiten. Der Raum, das Großbüro in dem man sich trifft ist der Coworking-Space. Man kann sich tage-, wochen-, monatsweise, oder wie auch immer einmieten, braucht kein eigenes Büro und befindet sich in kreativer Gesellschaft. Coworking ist aber mehr als ein Mietbüro. Es gibt Konferenz- und auch Wohlfühlecken, Essen , Trinken und nette Gespräche und das Beste am Ganzen: Kollegen die man sich aussuchen kann.
Nico Krause, Mitinitiator des Le-Space der Alte Tapetenfabrik, Lützener Straße 91: „Coworking richtet sich nicht nur an Freelancer (freiberuflich Kreative) sondern auch an Angestellte, die mal aus ihrem Büro raus müssen.“
Gestartet wird Le-Space als „Beta“. Beta bezeichnet in der Softwareentwicklung eine Vorab- und Testversion. Genau so ist der offizielle Start von Le-Space am 01.Februar auch gedacht und angelegt.
Der Raum ist viel kleiner als die Fläche von 150 qm mit Dachterrasse die ab Mitte 2010, im gleichen Haus, eine Etage höher, bezogen werden soll. Konferenz- und Wohlfühlecken sind deshalb auch nur beschränkt vorhanden und es gibt vorerst auch nur zehn Arbeitsplätze. WLAN und Kaffeemaschine funktionieren aber bestens und hatten beim heutigen Jelly (Spitzname für ein Arbeitstreffen) schon mal jede Menge zu tun, genau wie Nico Krause, der ständig neu hinzu gekommenen Interessenten das Konzept des Le-Space erläuterte.
Neben interessanten Gesprächen und guter Bewirtung – Frühstück im Le-Space und die Kantine auf dem Gelände der Alten Tapetenfabrik sind sehr empfehlenswert – war das heutige Jelly ein gelungener Auftakt und es scheint als gäbe es für das Leipziger Start-Up „Le-Space“ gute Chancen sich in der Messestadt zu etablieren.
Du fragst dich vielleicht schon seit einiger Zeit, wie du ein(e) wichtige(r) Blogger(in) oder ein toller Netzaktivist werden könntest. Das ist gar nicht schwer und viel leichter als das von den System-Medien dargestellt wird, denn: Einigkeit herrscht in weiten Teilen der Netzwelt zur Zeit nur darüber, was (politisch) alles nicht gewollt wird. Man macht sich einen Sport daraus alle Versuche der Politik, Regeln für das Netz zu finden, öffentlich zu zerlegen. Wer ins Fadenkreuz der Internetfreischärler gerät darf sich sicher sein, dass er am Ende im Netz als ahnungslos inkompetenter Helfershelfer der unbelehrbaren Offliner und Internetausdrucker dasteht. Denn diejenigen die gegen die Offliner und Internetausdrucker antreten sind die Guten. Sie sind auf der Seite der Sieger und deshalb haben sie immer Recht, auch - und gerade - wenn sie sich mit ihrer Agrumentation auf dünnem Eis bewegen.
Es besteht für dich also kein Grund unnötig konstruktiv zu sein.
Internet-Portal "Lebendiges'89" gestartet
Montag, 9. November 2009
"Das Vermächtnis der friedlichen Revolution gehört nicht ins Museum. Wir war‘n nicht das Volk – sondern wir sind das Volk.“
(Werner Schulz, Rede zum Festakt 20 Jahre Friedliche Revolution am 9.10.2009 in Leipzig)Zum 20. Jahrestag des Mauerfalls am 9. November ist das Internet-Portal "Lebendiges 89" online gegangen. Die auf Initiative der Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Sächsischen Landtag entstandene neue Internetseite hat sich zum Ziel gesetzt, das Erbe der Friedlichen Revolution lebendig zu halten. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie sich die Ziel der Bürgerbewegung weiterentwickelt haben. Sind sie in Erfüllung gegangen? Waren sie von vornherein illusorisch? Wie blicken „Neunundachtziger“ mit Ihren Erfahrungen und Einsichten auf das Hier und Heute? Was gefällt ihnen an den Debatten, was stört sie?
Viele Impulse, Themen und Anliegen der Revolutionäre von 1989 weisen über die Reform der DDR oder ihren Sturz hinaus. Im Portal „Lebendiges 89“ finden Sie Aspekte, von denen wir meinen, dass sie für die Entwicklung der Gesellschaft heute eine Bedeutung haben. Das Erbe von 89 bleibt lebendig, wenn wir mit kritischem Blick und kreativem Potenzial auf alte Probleme und neue Herausforderungen zu gehen.
Die Seite lebt dabei von Menschen, die die erstrittene Freiheit, sich einzumischen zu können, leben wollen. Jeder Besucher kann sich zu den Themen Demokratie, Gesellschaft, Gleichberechtigung und Umwelt äußern und seine Meinung einbringen. Was sollte sich heute ändern? Was wollen wir verteidigen oder stärken? Beteiligen auch Sie sich mit Kommentaren an den Diskussionen unter www.lebendiges89.de
Heute hatte ich 8 (in Worten acht) von diesen Freunschaftsquark-Meldungen des selben Nutzers hintereinander im Feed. Abgesehen, davon dass ich diesen Nutzer nicht persönlich kenne, handelt es sich um einen rein organisatorischen Kontakt, dessen Privatkontakte mich herzlich wenig kümmern.
Das ist nicht mehr lustig sondern einfach nur grottenSCHLECHT.
Die Meldung in den Medien, dass Bing in Kooperation mit Facebook Suchergebnisse aus Facebook zur Verfügung stellt, zeigt klar wer hier Pate gestanden hat. Nach MicrichSoft fühlt sich die Handhabung auch an: Dem Nutzer vorschreiben was er gut finden soll!
Für mich als bekennendem Microsoft-Gegner und -Produkte Ignorierer bleibt da nur eine Konsequenz:
[Update]
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